Reisebericht: Washington D.C. (Urlaub 2014/01)

washington-monumentZwei Wochen lang war ich nun wieder in den Vereinigten Staaten und Kanada unterwegs. Hier möchte ich meine Erfahrungen weitergeben und evtl. auch dem ein oder andrem Leser auch Tipps bzw. Anregungen für einen eigenen Trip dorthin geben. Unsere Reise führte uns von Washington DC mit einem Inlandsflug weiter nach Toronto und von dort aus mit dem Mietwagen über die Niagarafälle nach Cooperstown weiter nach New York City.

Reisebuchung: Die Buchung über Expedia / Reisevorbereitung

Gebucht haben wir nahezu alles fast ausschließlich über Expedia. Ich habe bereits bei meinen letzten Reisen Expedia als einen zuverlässigen Reisebegleiter kennen gelernt. Zudem ist Expdedia zudem sehr oft auch meistens bei den günstigsten Angeboten dabei. Wenn man mehrere Hotels oder Flüge gemeinsam bucht, erhält man zudem zusätzlichen Rabatt. Die Expedia-App bietet zudem nützliche Informationen (Adressen, Buchungsnummern, Reminder, etc.) die auch, nach einmaliger online-Verbindung auch offline jederzeit abgerufen werden können. Das ist natürlich besondre wichtig, wenn man auf Reisen keinen passenden Roaming-Tarif hat, bzw. sich diesen auch nicht leisten möchte. In meinen Augen ist das auch nicht zwingend nötig. In den Städten findet man sehr viele Locations, die gratis WIFI anbieten.

Unseren Mietwagen haben wir über Alamo direkt über die amerikanische Website gebucht. Der Endpreis war hier bei allen Vermietern sehr ähnlich. Letztendlich haben wir uns dann für Alamo aufgrund der sehr nahe liegenden Mietstationen zu unseren Hotels  entschieden.

Unsere Baseball-Tickets haben wir direkt über Ticketmaster gebucht.

Reisebericht Washington D.C.

Die Hauptstadt der USA, Washington DC war für mich ein sehr spannendes Reiseziel. Bisher kannte ich außer den Sehenswürdigkeiten, die man auch aus vielen Filmen kennt nicht viel. Unser Hotel war das Holiday Inn Washington-Central/White House. Es lag im Norden der Stadt nur ca. 10 Gehminuten vom Weißen Haus entfernt. Unser erster Tag führte und auch bereits dort hin. Nach einem super Abendessen am Anreisetag im „Stoney’s“, wo man sehr gut essen konnte (besonders interessant für Leute, die es gerne scharf mögen, da man seine Soßen und die Schärfe selbst wählen kann) führte unser Weg bereits am Morgen um das Weiße Haus herum weiter Richtung Westen. Vorbei am Constitution Garden Pond und am Vietnam Veterans Memorial nutzten wir die Stufen des Lincoln Memorials für die erste Pause. Von dort aus hat man einen wunderschönen Blick über den Reflecting Pool, das Washington Monument bis hin zum Capitol. Von dort wird einem auch bewusst, wie gut geplant diese Hauptstadt geplant und angelegt wurde. Es ist keine von sich aus gewachsene Stadt, wie man es v.a. als Europäer gewohnt ist, sondern nahezu jeder cm wurde gezielt umgesetzt.

Washington Capitol Da dort auch viele Touristen- und Ausflugsbusse halten, war demnach auch am meisten Menschenaufkommen. Also führte unser weg Richtung Osten zum Korean War Veterans Memorial vorbei am Ufer des Reflecting Pools zum World War II Memorial. Am Washington Monument sollte dann an einem echt heißen Tag unsere nächste Pause folgen. Dort haben wir auch nochmals die Gesamtgröße des Parks auf uns wirken lassen. Nun ging es weiter Richtung Capitol. Auf dem Weg dorthin befindet sich rechts und links eine Meile an Museen und wunderschönen Gärten. Die meisten Museen bieten sogar freien Eintritt. Wir waren im Botanischen Garten, einem ebenfalls sehr schön angelegtem Areal mit der eigentlich für einen botanischen Garten typischen Auswahl an Gewächsen, Blumen und Bäumen. Das runde Hirshorn Museum überzeugt besonders von außen durch einen großen Springbrunnen und einer besonderen Architektur. Im Smithsonian National Air and Space Museum haben wir etwas mehr Zeit verbracht. Dort werden nicht nur Jets ausgestellt (und auf der Decke aufgehängt), man erhält auch einen schönen Einblick in die Geschichte der Luftfahrt. Von den ersten Versuchen, dem Einfluss der Frauen über verschiedene Flugobjekte bis hin zur Raumfahrt.

Das Capitol liegt etwas erhöht auf einem Hügel und ist wie alle anderen Bauten auch einfach nur rießig. Da alle Gebäude und Bauwerke im gleichen Baustil gebaut wurden, stimmt jedoch der gesamte Eindruck der Hauptstadt.

Am nächsten Tag fuhren wir mit der U-Bahn zum Pentagon und dem Pentagon Memorial, das an die Opfer des Anschlags vom 11. September erinnert. Leider konnten wir es aufgrund eines vergessenen Reisepasses nicht von innen besichtigen,  da dieser für die Sicherheitskontrollen zwingend nötig gewesen wäre. Nur eine U-Bahn-Station weiter befindet sich die Arlington National Cemetery, der wohl größte und bekannteste Friedhof Amerikas. Hier werden ausschließlich angehörige der US-Army begraben. Zudem findet man dort auch das Grabmal und die Gedenkstätte von John F. Kennedy. Vom darüberliegenden Arlington House hat man eine wunderschöne Aussicht auf das Pentagon sowie die gesamt Hauptstadt der USA. Nachmittags führte uns der Weg durch Chinatown zum Crime Museum, einem toll aufgemachten „Event-Museum“ rund um Polizei, Verbrecher und CSI. Fast daneben ist der Hauptsitz des FBI und das Old Post Office, das jedoch leider wegen Renovierungsarbeiten geschlossen hatte.washington-air-museum

Für Sportbegeisterte kann ich eine Tour durch den Nationals Ballpark empfehlen. Das 2008 für ca. 600 Mio. Dollar errichtete Baseball-Stadion ist absolut sehenswert und bietet ca. 40.000 Zuschauern platz. Die Tour führt durch die Tribünen zu dem Gäste-Clubhouse zu den Dugouts und dem Gäste-Bullpen bishin zu Logen und Presse-Bereichen.

Fazit nach 3 Tagen Washington:

Die Hauptstadt der USA ist auf jeden Fall einen Besuch wert. V.a. für Museumsliebhaber ist es sicherlich das richtige Reiseziel (Ich zähle mich da jetzt nicht so ganz dazu 😉 ). Aber für einen kurzen Städtetripp auf jeden Fall eine Empfehlung.  Ich würde zwar nicht wieder hin fahren, aber man muss es schon mal gesehen haben!

Hier noch eine Liste mit möglichen To-dos in Washington D.C.:

  • White House
  • Pentagon Memorial
  • Pentagon
  • Arlington National Cemetery
  • Iwo Jima Memorial
  • Zentrale IWF
  • Zentrale Weltbank
  • Verizon Center (Eishockey, Basketball, Veranstaltungen)
  • Nationals Park (Baseball)
  • Suprem Court
  • Union Station
  • Capitol
  • United States Botanic Garden
  • National Air and Space Museum
  • National Museum of the American Indian
  • National Gallery of Art
  • National Museum of Natural History
  • National Museum of American History
  • Washington Monument
  • World War II Memorial
  • Vietnam Veterans Memorial
  • Korean War Memorial
  • Martin Luther King Jr. Memorial
  • National Archives
  • J. Edgar Hoover Building (FBI)
  • Old Post Office

Von: Markus Himmelstoß

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