Ichtyose und was wirklich hilft

Eigentlich seit ich denken kann habe ich Ichtyose. Zwar nicht in schlimmster Ausprägung, aber es könnte definitiv besser sein. Bei Ichtyose (Ichtyosis) handelt es sich um Verhornungsstörungen der Haut. Einfach gesagt, es ist eine extrem trockene Haut. Juckreiz und im schlimmsten Fall Risse in der Haut sind die Folgen.

In den Kinderjahren habe ich viel ausprobiert. Viele kleine Tuben Spezialsalbe, die zwar teuer waren aber maximal 3 Tage etwas gebracht haben bishin zu div. Strom-Therapien und Heilprakterverfahren. Sogar auf Kur war ich deswegen schon. Nichts hat was gebracht. Ebensowenig wie die so oft für gut beschworene Salzwasser-Therapie mit Salz aus dem Toten Meer. Ganz im Gegenteil. Hier auch schon immer Mein Gedanke: „Trocknet Salz die Haut nicht eher aus…?“

Aber was wirkt wirklich gegen Ichtyose? Für mich persönlich habe ich folgende Erfahrungen gemacht:

  1. Sonne
    Viel Sonne und schwüles Wetter. Innerhalb kürzester Zeit wird die Haut spürbar besser. Statt Ichtyose hat man nur noch eine „leicht trockene Haut“
  2. Cremen cremen cremen
    Es gibt viele Salben und Cremes. Die meisten Spezielsalben aus der Apotheke gehen richtig ins Geld. Ich habe die besten Erfahrungen mit, ich nenne sie jetzt mal „Billig-Lotions“ gemacht. Billig, da sie im Vergleich zu den von den Hautärzten verschriebenen Salben nur einen Bruchteil kosten. Derzeit verwende ich eine Lotion von Nivea „für trockene Haut“. Mindestens zweimal täglich creme ich. Morgens nach dem Aufstehen und Abends. An Tagen, an dem ich Sport treibe direkt nach dem Duschen. Abends kann sich der Schlafanzug ruhig mit Creme vollsaugen… Heilt zwar nicht, steigert das Wohlbefinden jedoch um ein vielfaches!
  3. Heizungsluft meiden
    Bei unserem Klima zwar schwierig, aber Heizungsluft ist wirklich eher suboptimal  – Nachtrag: Seit meinem Umzug in ein Passivhaus habe ich spürbare Verbesserungen feststellen können)
  4. Frische Luft
    Lange Hosen und lange Shirts so lange wie möglich meiden. Aber aufpassen, wenn es draußen kalt wird. Öfteres Cremen ist dann angesagt.

Jemand, der normale Haut hat, wird sich nun sicherlich denken, was schreibt der Kerl da?! Aber ich hoffe, vielleicht dem ein oder anderem einige nützliche Tipps gegeben zu haben. Gerade im Herbst, wenn meine Haut nach dem Sommer wieder spürbar schlechter wird, macht mich das ganze schon etwas, ich nenne es jetzt mal überspitzt depressiv.

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