Erneut zweistellig: 10:3 Sieg der Dragons in München

Drei Spiele, drei Siege und dazu ein geradezu traumhaftes Torverhältnis von 31:6 Treffern, Auch wenn der ERC ein vermeintlich leichtes Startprogramm in diese Bezirksligaspielzeit hatte – der Anfang ist damit mehr als gelungen. Die Dragons liegen nach dem 10:3 (3:0,6:1,1:2) Auswärtssieg bei der SG München weiter auf Rang zwei hinter dem ebenfalls noch punktverlustfreien Bayerwaldrivalen Waldkirchen, der aber bereits zwei Spiele mehr ausgetragen hat.

Nach jahrelangen erfolglosen Versuchen hatten die Regener Eishackler endlich auch in der Olympiaeishalle in München Grund zum Jubeln. Das Schlusslicht der Liga – die SG München – konnte gegen die Waldler nicht überraschen und überlies den Dragons klar die beiden Punkte. Der Auftakt zu diesem zweiten zweistelligen Ergebnis in Folge gestaltete sich jedoch äußerst zäh. Zehn Minuten lang erinnerte die Begegnung an ein lockeres Trainingsspielchen bei dem sich beide Seiten scheinbar bereits vorher über den Sieger einig waren und sich deshalb auch den Zweikämpfen geschickt entzogen. Der ERC nutzte danach seine erste Überzahlsituation mit einem Rankl-Schuss von der blauen Linie zur Führung und konnte in der Folge einige gute Einschussmöglichkeiten verzeichnen, die der gut aufgelegte Münchener Torwart noch zu verhindern wusste. Gegen Ralf Reichenberger (16.), der seinen Abschluss geschickt verzögerte und gegen Jan Nemec (17.), der nach anfänglichem „Rumgezocke“ endlich den direkten Weg zum Tor suchte, hatte der Goalie bei der Regener 3:0 Pausenführung keine Chance mehr. Vielleicht waren auch die auffallend häufigen Spielerwechsel, mit denen die Regener ihre angeschlagenen Cracks entlasten wollten, Grund für die mäßige Eishockeykost im ersten Spielabschnitt dieses Duells. Anscheinend wollte man die wenigen mitgereisten Fans aber nicht enttäuschen – wesentlich aggressiver und angriffslustiger zeigte man danach wieso man auf Platz zwei der Tabelle steht. Tommy Istel (25.) bedankte sich zuerst für das feine Zuspiel von Nemec mit dem 4:0, und zwischen den beiden Treffern von Kapitän Sascha Werner und CZ-Stürmer Jan Nemec (27.) lagen gerade einmal acht Sekunden. Angenehm war dabei das sich die Landeshauptstädter überhaupt nicht einigelten sondern auch selbst immer ihre Offensivchancen suchten und somit für ausreichend Platz vor ihrem Tor sorgten. Marco Büttner (32.) und Sascha Werner (33.) waren die beiden Glücklichen, die nach teilweisem Dauerbeschuss des gegnerischen Kastens die Scheibe versenken konnten. Bei diesem Spielstand war es dann auch nachvollziehbar dass man Kombinationen und erweitertes Zusammenspiel dem manchmal erfolgsversprechenderen direkten Weg vorzog. Manuel Haban profitierte beim 9:0 (36.) von solch einem Spielzug, der von Stephan Schmidecker sehenswert eingeleitet wurde. Einige Konzentrationsmängel und ein paar unnötige Strafen in dem äußerst fairen Vergleich verhalfen dem Schlusslicht nun zu drei durchaus verdienten Treffern, ehe Tommy Istel mit einem satten Schuss ins Toreck (57.) die „Zehn“ auf Seiten der Regener fixierte.

Am kommenden Samstag stehen die Chancen für weitere zwei Punkte mehr als gut. Als Gast beim Vorletzten Dingolfing 1b ist man nicht zuletzt wegen des 16:0-Erfolgs im Hinspiel klarer Favorit. Sollten sich die BMW-Städter in der am 1. Dezember startenden Transferperiode nicht noch mal ordentlich verstärkt haben, dürften sie den Waldlern wohl wiederum nicht annähernd Paroli bieten können. Zudem müssen sie künftig auf einen ihrer Stürmer verzichten: Michael Lübtow. Lübtow vollzieht seinen Wehrdienst in der Regener Kaserne und wird ab sofort für die Dragons auf Torejagd gehen – der verletzungsgeplagte

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