New York und ich

New york und ichAm 10.5.2016 habe ich angefangen, diesen Blogeintrag zu schreiben. Weiter als einen Satz bin ich nicht gekommen. Seit letztem Jahr war ich durch das Fitnessstudio sowie Mic’s Body Shop doch sehr eingespannt. Nun möchte ich mir doch mal 30 Minuten Zeit nehmen, und diesen Beitrag zu Ende bringen.

New York und ich – warum habe ich mich in diese Stadt denn überhaupt verliebt? Hier gibt es wohl mehrere Faktoren, die hier mit rein fließen. Auf der einen Seite sind da die New York Yankees. Durch die Übertragungen, die damals auf DF1 und später Premiere World zu sehen waren, bin ich in der Jeter, Rivera, Clemens, Posada, Martinez, Torre etc. Zeit hängen geblieben. So um 1999/2000 müsste ich hier hängen geblieben sein. Informationen über das Internet waren damals ja noch nicht so umfangreich wie heute. Von Videomaterial hat man ja nur träumen können. Da war Premiere der beste Weg, MLB anzuschauen und zu verfolgen.

Ein weiterer Grund ist sicherlich auch die Serie Kojak. Ich habe diese Serie geliebt und wollte damals schon unbedingt mal dort hin. Die Bilder der Skyline und die Fahrten durch die Häuserschluchten fand ich einfach faszinierend.



New York CityPASS


New York und ich – 09/11

Ganz besonders ist jedoch der September 2001. Hier durfte ich meine Ausbildung zum Industriekaufmann beginnen. Mein erster Abteilungsleiter kam hier quasi frisch aus New York zurück. Im Büro hatte er mehrere Bilder liegen, die er selbst geschossen hatte. Eingie in ca. A4, die anderen etwas größer. Ich durfte mit ihm für die wenigen Plätze im Büro die besten Bilder aussuchen. Er hat mir dabei viel von seiner Reise erzählt und ich fand das alles unglaublich spannend und faszinierend. Ganz besonders fand ich ein Bild von der Aussichtsplattform des World Trade Centers. Ich kann mich auch heute, 16 Jahre danach noch ziemlich genau an dieses Bild erinnern. Spätestens hier war mein Entschluss fest gefasst, dass ich dort auch irgendwann mal hin fahren werde!

Was wenige Tage passiert ist, wissen wir alle. Mein Traum, auch einmal ein Foto von der Aussichtsplattform der Twin Towers zu schießen, hat mich sicherlich die Geschehnisse um den Ground Zero und den Wiederaufbau noch intensiver verfolgen lassen.

Als 2008 Stefan mit seiner Eishockey.com Reise New York als Reiseziel ausgab, waren wir nach kurzem Überlegen natürlich sofort dabei. Denn neben New York war auch das Prudential Center mit den New Jersey Devils ein Ziel der Reise. Da musste ich nicht sehr lange überlegen. Auch, wenn es bis dahin der mit Abstand größte Urlaub war.

New York war einfach faszinierend von der ersten Minute an. Aber auch hier gibt es diesen einen Moment, den man wohl nie vergessen wird. Als wir mit dem Path Train durch das Loch am Ground Zero gefahren sind, wurde es im Zug unfassbar still. Man hörte nur das Quietschen des Zuges. Da die Zuglinie ja Schräg unter den Türmen durch lief, konnte man aus der Grube viele viele Meter nach Oben schauen. Gänsehaut am ganzen Körper. Ein Moment, dich erstarren lässt.

Inzwischen waren wir bereits mehrfach in dieser tollen Stadt. Ich fühle mich hier sicher. Die Stadt ist sehr sauber und es gibt sicherlich nur wenige Städte auf der Welt, wo so viele Kulturen so eng aufeinander leben. Für mich immer wieder ein Paradebeispiel von Integration! Im März 2016 Konnte ich mir dann den 15 Jahre alten Traum doch erfüllen: Nach der Eröffnung des Tower One Observation Decks konnte ich dann doch den fast gleichen Blick genießen. (Reisebericht New York 2016)


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